Am Karfreitag um 14 Uhr wurden wir zu einem Containerbrand nach Guglberg gerufen. Normalerweise ist ein Containerbrand rasch gelöscht. Der Container wird gekühlt, danach geöffnet und mit Schaum geflutet. Diesmal wurde es jedoch zur Herausforderung. Da sich der angrenzende mit ca. 150 m³ Hackschnitzel befüllte Biofilter auf Grund der großen Hitze entzunden hatte. Dieser befindet sich nämlich in einem geschlossenen Betonbunker.
Aufgrund der Hitze und der Rauchgase baute sich im Objekt ein Druck auf. Der Bunker musste gekühlt werden. Anschließend wurde ein Zugang für Löschlanzen geschaffen. Nach erfolgreicher Kühlung konnte der Behälter geöffnet und mit Wasser und dann mit Löschschaum geflutet werden. Nach 10 Stunden Arbeit rückten wir ins Feuerwehrhaus ein. Unterstützt wurden wir von der FF Kettenreith, Mank, Hürm, St.Pölten und von der Firma Thir beim Wassertransport.
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